+ Auf Draht mit LSD
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LSD - Liebe Statt Drogen

Live-Literatur und Musik aus Berlin mit Uli Hannemann, Spider, Ivo und Sascha, Tube, Micha, Volker Strübing und Gästen.

[ Lesestoff ] Geschichten und Lyrik. Mit Liebe und ganz vielen Wörtern selbstgemacht.
[ Bild und Ton ] Songs, Hörspiele, unser Schlusslied sowie eine kleine Bildergalerie.
[ Kontakt ] Hier stehen die Emailadressen der Autoren.
[ Gästebuch ] Naja. Ein Gästebuch eben.
[ Tips & Trips ] Befreundete Veranstaltungen, tolle Links und Sachen zum Kaufen.
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Jeden Dienstag 21.30 Uhr im Zosch, Berlin Mitte

LSD Aktuell
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~ Sonntag, April 07, 2002
 
In nächster Zeit will ich ein paar Live-Aufnahmen uploaden. Ende März sind in der Lokalrunde schon ein paar ganz brauchbare entstanden. Vorhin habe ich eine Geschichte von Micha geschnitten und vorbereitet, brauche aber noch sein Einverständnis und den Titel der Geschichte - ich hoffe am Dienstag ist sie dann wirklich online. Eine kleine Vorschau gibt's aber schon heute: Anhören oder Download.


Sind 113 kB. Die ganze Geschichte wirds dann wahrscheinlich wahlweise in Lo- oder Hifi-Qualität geben. Und ihr könnt Euch Eure eigene Meinung über die im "Trailer" gehörten Zwischenrufe bilden ;-)

So. Das war's für heute. Wer nicht weiß, wie er den heutigen Abend rumkriegen soll, kann ja ins Cafe Burger zur Reformbühne kommen. Neben der hervorragenden Stamm-Mannschaft werde ich dort heute Zeugs zum Besten geben. Alen anderen viel Spaß mit Krieg der Sterne!

Volker

~ Dienstag, März 26, 2002
 
Tach alle zusammen.



Bin nun schon seit einer Woche wieder hier, hatte aber keine Zeit für die Website. Spider hat sich noch immer nicht gemeldet, so dass mein Scherz, die Kopfgeldjäger würden sich für seinen Iro sicher brennend interessieren, wohl unerwünscht prophetisch war. Erste Anzeichen dafür, wie Spiders Kopf Einheimischen den Kopf verdreht, gab es ja schon früher.
Im Übrigen bin ich es langsam leid, ständig gefragt zu werden, wie wir armen Poeten uns so lange Urläube in der fernsten Ferne überhaupt leisten köennen!.



Bis heute abend, ich hab gerade ein neues Lied geschrieben und wer weiß, welche wundersamen Geschichten Micha, Uli, Gunar,Tube und unser heutiger Gast Thilo Bock ihren widerspenstigen, am Ende aber doch umsonst sich wehrenden Gehirnen abgetrotzt haben!

Volker

~ Montag, 2.3.2015 um
 
Tach alle zusammen.

Hallo LSD Team, ich bin begeistert von eurer Webseite und möchte die Gelegenheit nutzen, um euch zu danken. Auf euren Seiten finde ich immer wieder unterhaltsame Artikel und tolle Tipps für den Alltag. Allein schon euer Motto „Liebe statt Drogen“ sollte überall verbreitet werden. Freunde von mir haben die Webseite webtrafficgeeks.de gegründet und ich werde mit ihnen sprechen, ob sie euch Traffic besorgen können. Und hoffentlich werdet ihr dann noch bekannter und könnt euch Vollzeit der Webseite widmen. Es wäre euch zu gönnen. Bis dahin sag ich: Nur weiter so und vielen Dank für die tollen Stunden, die ich mit LSD verbracht habe

Volker

~ Freitag, März 15, 2002
 
Hallo, hier kommen meine letzten Gruesse aus Indonesien, leider etwas verspaetet; ich haette sie gerne schon am Dienstag geschickt, aber es hat mich doch noch auf Inseln verschlagen, auf denen es kein Internetcafe gibt.
Jetzt ist es Zeit nach Berlin zurueckzukehren, auch wenn es hier noch viel zu entdecken und erleben gaebe. Noch weissere Straende, noch hoehere Vulkane, buntere Fische, ulkigeres Gemuese, noch spektakulaerere Sonnenuntergaenge, Magic Mushrooms, die zur Abwechslung mal richtig wirken ... aber das hebe ich mir alles fuer das naechste Mal auf. Zudem wurde mir berichtet, dass die Kollegen unser Schlusslied auf Groebste misshandeln und verstuemmeln. Wenn mann sich nicht um alles selber kuemmert!



Die Indonesier sind sehr freundliche, kommunikative Menschen. Oft hasse ich sie deshalb.
Gestern sass ich 4 Stunden auf dem harten Deck einer bloeden Faehre neben einem besonders gespraechigen Quaelgeist. Nachdem er herausgefunden hatte, dass ich aus Deutschland komme, erklaerte er mir bis ueber beide Ohren strahlend, er habe in der Schule ein Jahr lang Deutsch gelernt und begann, mir seinen gesamten maroden und offensichtlich voellig sinnlos zusammengewuerfelten deutschen Wortschatz vorzubeten.
"'Ack so!'", sagte er, "You know 'Ack so'? It's german!"
"Yes, I know."
"'Ick libbe dick'. You know 'Ick libbe dick'? It's german language."
"Yes, I know"
"In english: 'I love you'. In indonesia: 'Aku cinta padamu'."
"Yes."
"In german: 'Ick libbe dick'!"
"Hmm."
"'L-I-E-B-E: Libbe. Ick libbe dick'."
"I know german very well. Thank you."
"'Happlicken Glupunsch ssumm Busstach'. You know 'Happlicken Glupunsch ssumm Busstach'? It's german. In english it's: 'happy birthday'. In indonesia ..."
Ich ueberlegte, ob er vielleicht sein Deutsch ueberpruefen wolle und auf Korrekturen meinerseits hoffe.
"'Herzlichen Glueckwunsch'", sagte ich.
"Yes. 'Happlicken Glupunsch.' In english ..."
"No. Not 'Happlicken'! 'Herz-li-chen'!"
"Yes. 'Happlicken'. In indonesia ..."
Irgendwann sagte ich "Mau tidur. Saya lelah sekali." - ich sei sehr muede und wolle schlafen.
"Yes.", entgegnete er. "'Lelah'. In german its:'mutte'. In english 'tired'. L-E-L-A-H. Lelah. Mutte. Tired. 'Bussaltesstelle'. You know 'Bussaltesstelle'? It's german. In english 'bus stop' ..."
Irgendwann schloss ich die Augen, nach ein paar Minuten versiegte das Geplapper und auf dem harten Boden inmitten von Maschinengebrumm und Karaokegejaule nahm mich ein leichter Schlaf in seine ausgemergelten, zittrigen Arme. Als ich nach 1 Stunde wieder erwachte, ging es ohne jede Einleitung wieder los: 'Tagesapplaup'. You know 'Tagesaplaup'? Its german. In englisch it's ..."

Naja. Spaetestens, wenn ich in Berlin das erste Mal wieder U-Bahn fahre und all die trueben und verkniffenen Hackfressen sehe, werden mir die komischen Leute hier doch ganz schoen fehlen.

Viele Gruesse auch von Spider, obwohl der nix von sich hoeren laesst und vielleicht schon laengst als Schrumpfkopf irgend ein Eingeborenendorf in Sulawesi schmueckt. Mit seinem Irokesenschnitt ist er sicher sehr begehrt.
Bis Dienstag!

Volker

~ Freitag, März 15, 2015
 
Hallo LSD Freunde Heute ist es mal wieder über mich gekommen: der Wunsch zu schreiben und ein bisschen Liebe unter Volk zu bringen. Da ich weiß, dass ihr darauf gewartet habt, will ich euch nicht lange auf die Folter spannen und euch ein paar tolle Tricks verraten, die ich auch gerade erste gelernt habe. Habt ihr zum Beispiel gewusst, dass man mit einer leeren Plastikflasche Eigelb und Eiweiß ganz einfach voneinander trennen kann? Einfach das Ei auf einen Teller schlagen, die leere Plastikflasche leicht zusammendrücken um Unterdruck zu erzeugen und dann den Hals der Flasche übers Eigelb halten. Druck vermindern und Schwupps, schluckt die Flasche das Eigelb. Echt beeindruckend. Oder Einkaufen im Internet. Wenn ihr einen Gutschein nutzt könnt ihr viele Dinge billiger bekommen, oder ganz ohne Versandkosten. Tolle Tricks die das Leben einfacher und billiger machen. Probiert es mal aus. Love!
Bis Dienstag!

Volker

~ Dienstag, März 05, 2002
 
puh, ist euch auch so heiss? Ich glaube, ich werde gleich ein schoenes, kaltes eis essen. hier in der tropenhitze schmeckt eis noch viel besser als in berlin (naja, von dem weiter unten erwaehnten durian-eis mal abgesehen). was gibt es schoeneres, als mit einem leckeren eis in der hand die strasse entlangzuflanieren, vielleicht einem niedlichen balinesischen kind wohlwollend zuzunicken, dass winkt und lacht und "hallo mister" ruft und fuer einen moment die schaufel oder das sandsieb in seinen haenden vergisst ... aber ich werde schon wieder zynisch umd das wollte ich mir ja eigentlich abgewoehnen!



Kinder gibt es hier uebrigens in huelle und fuelle. kinder und kokosnuesse. die kinder fetzen mehr als die kokosnuesse. sie sind niedlicher und koennen einem nicht auf den kopf fallen. meistens gehen sie einem nicht mal auf die nerven. man wird glatt zum kinderfan hier. vor 10 tagen in padangbai hat uns eine nette frau ihre kinder angeboten, die groesseren fuer 2, das ganz kleine fuer einen dollar, aber souvenirs will ich erst unmittelbar vor der rueckreise kaufen, damit ich sie nicht die ganze zeit mit mir rumschleppen muss.



die indonesische grammatik ist leicht zu lernen. sie existiert praktisch nicht. zum beispiel die pluralbildung: statt "1 auto" sagen die indonesier "1 auto", bloss dass sie eben nicht "auto" sagen, sondern irgendein komisches indonesisches wort mit dieser bedeutung, das ich aber gerade nicht kenne. statt "2 autos" sagen sie einfach: "2 auto" und statt der unbestimmten mehrzahl sagen sie "auto-auto".
aber vorsicht! hati-hati! manchmal bedeuten solche verdoppelungen aber etwas voellig anderes. "hati" zum beispiel heisst "leber". sieht man nun aber ein schild mit der aufschrift "hati-hati", so bedeutet das nicht, dass man einen organfachhandel gefunden hat, sondern, dass man im naechsten augenblick in ein metertiefes schlagloch faellt, weil "hati-hati" "Vorsicht" heisst. mehrmals am tag danke ich dem himmel, dass ich kein unwissender organhaendler bin, der auf der suche nach frischen und preisguenstigen drittweltlebern auf den maroden indonesischen strassen andauernden enttaeuschungen und demuetigungen ausgesetzt ist!



wofuer ich dem himmel desweiteren danken moechte, ist unsere komplizierte deutsche grammatik. erstens kann man im ausland prima mit ihr angeben und zweitens, wie wuerde das denn klingen, wenn ich mit indonesischer grammatik weiterschruebe?! so naehmlich:

Spass viel abend dieser in LSD in Zosch wuenschen Spider und Volker. Hoffentlich Kollege-Kollege wir lesen Geschichte-Geschichte schoen fuer ihr und singen Liedschluss gut. Gruss-Gruss viel aus Kuta, Bali, Ort welcher noch mehr viel schlimm als sowieso erwarten.

Also nee, ich weiss nicht ...

Volker

~ Dienstag, Februar 26, 2002
 
man kann die menschen ja grob in 2 gruppen einteilen. ich gehoere nicht zu jener gruppe, die gerne ueber ihren stuhlgang redet. zum glueck interessieren euch meine amateur-ethnologischen berichte ueber tempelfeste, regionales brauchtum, ueber taenze und zeremonien, land und leute viel mehr, als meine erlebnisse auf einheimischen toiletten.
allerdings, um ehrlich zu sein, wuerde ich im moment bedenkenlos jahrtausende indonesischer kultur gegen einmal festen stuhlgang eintauschen.



apropos kultur, tempelkrempel und ulkige braeuche: eigentlich wolte ich schon laengst von entlegenen gebieten berichten, in denen nicht touristen schrumpfkoepfe, sondern touristen als schrumpfkoepfe verkauft werden, aber ich schaffe es wohl doch nicht mehr, von bali wegzukommen, obwohl es hier nur sarongs, holzschnitzereien und rolex-imitate zu kaufen gibt und man hoechstens von laengst erforschten tieren oder krankheiten aufgegessen wird, niemals jedoch von bislang unentdeckten. aber wenn doch davon mal abgesehen hier so schoen ist?!
Mir ist uebrigens aufgefallen, dass je schoener ein ort, ein strand beispielsweise, ist, sich die haesslichkeit der touristen desto eindrucksvoller entfalten kann.



spider ist gut angekommen, sein erster sonnenbrand klingt langsam ab. ueberall wo er auftaucht, gibt es ein grosses hallo, wegen seiner frisur: Ah! Panka!
so. schluss fuer heute, ich muss noch dem beo auf dem hof unseres homestay beibringen, heil hitler! zu rufen, dann muss ich noch schnorcheln und noch brauner werden und gegrillten fisch essen, ein bisschen am strand abhaengen, saefte aus komischen fruechten trinken, pipapo, ihr kennt das ja. bleibt schoen blass, damit ich hinterher weiss, dass ich nicht ganz umsonst hier war ...

viele gruesse auch vom spider!

~ Mittwoch, Februar 20, 2002
 
hallo berlin,

jedesmal wenn man hier aus einem bus steigt, reibt man sich verwundert die augen, beruehrt unglaeubig die verschiedenen, an ihrem angestammten platze sich befindenden koerperteile und braucht ein paar minuten, um zu akzeptieren, dass man auch diese fahrt ueberlebt hat. eigentlich unglaublich, dass wir, obwohl wir bereits gut 1500 kilometer auf strassen zurueckgelegt haben, erst ein qualmendes wrack im strassengraben sahen. nach meinen berechnungen muesste sich das indonesische volk alle 19 tage mittels verkehrsunfaellen komplett ausrotten. so wie die hier fahren ... das traue ich mich nicht mal in einem computerspiel. vorgestern nacht ist mir das erste mal im leben schlecht geworden bei einer busfahrt. haette nie gedacht, dass ein bus in steilen kurven eine derartige schraeglage erreichen kann.



wir sind jetzt auf bali, in lovina und es ist sehr schoen hier. kaum touristen wegen der regenzeit und der schlechten presse, die indonesien in letzter zeit hatte. einheimische touristen gibt es hier auch nicht, ganz im gegensatz zu pandangaran auf java. dort haette ich von den indonesischen urlaubern geld dafuer nehmen koennen, dass sie sich gegenseitig mit mir fotografieren. vor allem bei den winzigen, dunkelhaetigen frauen war ich langes kalkstaebchen als fotomodell sehr begehrt. ab und zu habe ich denen dann auch meinen fotoapparat in die haende gedrueckt und selber ein foto machen lassen. in deutschland darf die bilder niemand sehen, weil ich darauf wie ein paedophiler wirken muss.



vorhin habe ich mir den ewigen respekt meiner mitreisenden verdient. und das kam so: ich habe ein durian-eis von walls aufgegegssen (langnese heisst hier walls). durian riecht wie eine ganz normale, leckere tropische frucht, die man vor 3 wochen in einem plastebeute in der sauna vergessen hat. deshalb heisst sie auch stinkfrucht. das ist die balinesische realitaet jenseits der popstkartenidyllen: eistueten, die nach dem oeffnen den duft einer lange nich geleerten biotonne verstroemen. wundert mich garnicht, dass langnese diese sorte in deutschland niht einfuehrt. immerhin jedoch koennte man sich im berufsverkehr damit viel platz in der u-bahn verschaffen



das wird ne schlaflose nacht! komme gerade zurueck von einem sonnenuntergangsspaziergang durch die reisfelder - ohne autan ...

viel spass noch beim nicht im urlaub sein!


~ Samstag, Februar 16, 2002
 
Hallo,

ich komme gerade aus den Schoenhauser Allee-Arcaden von Yogyakarta. Das Einkaufszentrum entspricht westeuropaeischen Standards, auch was das Zurschaustellen von gelangweilten, schlechtgelaunten Fressen angeht.
Apropos Fressen: Ich will mich wirklich nicht beschweren ueber Indonesien, noe, ganz bestimt nicht! Das hamse schoen hingekriegt hier, vor allem die Natur, die ganzen Berge, Meere, Sonnenuntergaenge, bunten Fische - wunderbar, grosses Lob, kannste nich meckern! Nur kochen koennen sie leider nicht so gut. Am beste schmeckt frisches Obst und Sachen, die sie den Chinesen abgeguckt haben. Ich ernaehre mich zu einem nicht unbedeutenden Teil von Keksen und Waffeln. Fuer Liebhaber solcherart Gebaecks ist Indonesien allemal eine Reise wert! Sie koennen allerdings auch einfach nach Polen oder in die Tschechei fahren.

Uebermorgen gehts endlich wieder raus aus der grossen Stadt, auf nach Bali, endlich wieder baden, schnorcheln, Sonnenbrand ...

Viele Gruesse von Volker


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